Wissen rund um die Naturmeditation


Wissenschaftliche Erkenntnisse

Unser Körper hat sich über Millionen von Jahren der Natur angepasst. Deshalb passen wir uns auch heute noch automatisch an sie an. Wir fühlen uns wohl und unser Körper entspannt sich in der Natur. Die meisten Menschen wissen dies intuitiv, doch es existieren dafür auch wissenschaftliche Belege.
Die Wissenschaft hat folgende Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit festgestellt:

  • Entspannung und Stressabbau
  • Gehirntätigkeit & Denkvermögen werden gefördert.
  • Blutdruck & Herzfrequenz sinken
  • Wach- Schlafrhythmus wird harmonisiert
  • Immunsystem wird gestärkt

Mehr Infos findest du in diesem kurzen Video zur Waldmedizin.

„Der Atem der Bäume schenkt uns das Leben.“ (Roswitha Bloch)


Was unterscheidet die Naturmeditation von einem gewöhnlichen Aufenthalt in der Natur?

Was ist bei der Naturmeditation (auch bekannt unter dem Begriff Waldbaden) anders als bei gewöhnlichen Aktivitäten in der Natur? Auch beim Wandern oder Joggen verbringt man Zeit in der Natur, atmet frische Luft und entfernt sich vom gewohnten Alltag. Trozdem gibt es einige wichtige Unterscheidungsmerkmale, die die Naturmeditation einzigartig machen und sich wohltuend auf Körper und Geist auswirken:

Die Geschwindigkeit
Bei der Naturmeditation geht es darum, bewusst in die Naturatmosphäre einzutauchen und so viele Sinneseindrücke wie möglich aufzunehmen. Je langsamer wir uns dabei bewegen, desto mehr nehmen wir von unserer Umgebung wahr. Das stark entschleunigte Gehen hilft uns gleichzeitig, unseren Geist zur Ruhe kommen zu lassen.

Die Ziellosigkeit
Bein Waldbaden gibt es kein festgelegtes örtliches Ziel oder sportliche Ambitionen. Es geht darum, an einem bestimmten Ort die Naturatmosphäre von Moment zu Moment zu erleben und zu erfahren. Dabei üben wir uns in der Praxis der Achtsamkeit.